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Hl. Wolfgang mit Kirche

holzgeschnitzt

 

 
St


mit Sockel

Hl. Augustinus mit Herz 2409-GD
Hl. Augustinus mit Herz 2409-GD Hl.Augustinus geschnitzt

Ökumenischen Heiligenlexikon!

Wolfgang

Gedenktag katholisch: 31. Oktober
Regionalkalender Eisenstadt, Linz, Regensburg,
Rottenburg, Trier, Wien
in Regensburg: Übertragung der Gebeine: 7. Oktober
Name bedeutet: der den Wolf Angreifende (althochdt.)Glaubensbote in Noricum, Bischof von Regensburg
* 924 in Pfullingen in Baden-Württemberg (?)
† 31. Oktober 994 in Pupping bei Eferding in ÖsterreichGnadenstatue in der Kirche von St. Wolfgang, um 1430
Wolfgang, aus einem verarmten Herrengeschlecht stammend, erhielt zunächst Privatunterricht, dann besuchte er die Klosterschule auf der Insel Reichenau. Als sein Freund == Heinrich 956 Bischof in Trier wurde, folgte er ihm als Leiter der dortigen Domschule. Nach dem Tod seines Freundes wurde er 964 Benediktinermönch in Einsiedeln und 968 von Bischof Ulrich von Augsburg zum Priester geweiht.
Einem visionären Anruf seines Patrons Otmar gehorchend zog er als armer Glaubensbote durch Noricum, bis ihn - durch seine erfolgreiche Wirksamkeit aufmerksam gemacht - Bischof Pilgrim von Passau als Bischof von Regensburg vorschlug: Kaiser Otto I. und der Klerus zweifelten an der Eignung des unscheinbaren Mönches Wolfgang, bis - so die Überlieferung - einer der Zweifler erkrankte und von Wolfgang geheilt wurde. Von 972 bis bis zu seinem Tod war er dann Bischof von Regensburg. Legenden betonen die heilkräftige und Böses abwehrende Wirksamkeit von Wolfgang und seine Fürsorge: bei einer Predigt versuchte der Teufel vergeblich, die Zuhörenden durch schillernde Strahlen abzulenken; Wolfgang heilte einen Besessenen, er soll Blinde und Aussätzige geheilt haben und teilte Getreide aus. Klöster wurden von ihm reformiert, Nonnen und Mönche strenger Zucht unterworfen, neue Stifte gegründet.
Die Legende erzählt von Wolfgangs zeitweiligen Einsiedlerleben am Abersee, dem nun nach ihm benannten Wolfgangsee in Österreich, dem er seit seiner Missionstätigkeit besonders zugetan war: Der bayrische Herzog Heinrich der Zänker lag mit KaiserOtto im Streit und stürzte das Land in Unfrieden. Da Wolfgang sah, dass er den auflammenden Krieg nicht verhindern konnte, begab er sich 976 ins Kloster Mondsee und von dort zum Wolfgangsee, um - nur von einem Laienbruder begleitet - als Einsiedler zu leben. Zunächst bewohnte er eine Höhle auf einem Berg und führte ein so strenges Leben, dass es nicht einmal der begleitende Laienbruder durchhalten konnte und er den Heiligen bald wieder verließ. Als ein Helfer bei der Arbeit der Rodung des großen Waldes Durst bekam, habe Wolfgang eine Quelle entspringen lassen; deren Wasser wird bis heute als heilkräftig betrachtet.
Das Einsiedlerleben wurde durch den Teufel gestört, welcher immer wieder versuchte, Wolfgang zu vernichten, so dass Wolfgang beschloss, sich an einem freundlicheren Ort eine Klause zu erbauen. Er warf seine Axt ins Tal hinab und gelobte, an dem Ort, an dem er sie wieder finden werde, eine Kirche zu erbauen. Unverzüglich begann Wolfgang mit dem Bau von Kirche und Klause, doch waren die Schwierigkeiten für diesen Bau mitten in der Wildnis groß; da bot sich der Teufel zur Mithilfe an unter der Bedingung, dass das erste lebende Wesen, das die Kirche betrete, ihm gehöre. Das erste lebende Wesen, das nach der Fertigstellung das Kirchlein betrat, war ein Wolf, den der Teufel voller Wut packte und mit ihm durch ein Loch in der Kirchendecke davonfuhr.
Wolfgang lebte demnach insgesamt sieben Jahre in der Einöde, bis sein Aufenthaltsort von einem Jäger entdeckt wurde und eine Abordnung aus Regensburg ihn bat, doch wieder den bischöflichen Stuhl einzunehmen. Er wollte sich diesen Bitten nicht entziehen, doch prophezeite er, dass sich nach seinem Tod am Grabe in Regensburg keine Wunder ereignen würden, während er allen, die ihn am Ort seiner Einsiedelei am Abersee anriefen, seine Hilfe nicht versagen werde. Die vielseitige und umsichtige Tätigkeit, die er in Regensburg entfaltete, begründete Wolfgangs Verehrung schon zu Lebzeiten. Er versuchte besonders, die Bildung und das geistliche Lebens des Klerus und der Orden zu fördern. Wolfgang war in seinem Bistum außerordentlich beliebt, nicht zuletzt wegen seiner großen Menschenfreundlichkeit und Güte, seiner großen Demut und Bescheidenheit.
Michael Pacher: Wolfgang bittet um ein Wunder, Detail, 1482 - 83, Alte Pinakothek in München
Als Wolfgang 994 die Donau entlang reiste, fühlte er sein Ende nahen. In Pupping verstarb er in der Otmar geweihten Kirche vor dem Altar, nach Beichte und letzter Ölung. Seine Begleiter verwehrten den Menschen, die in die Kirche drängten, um den berühmten Bischof sterben zu sehen, den Zutritt. Doch dieser wies sie an, jedem Einlass zu gewähren, der ihm beim Sterben zuschauen wollte: das Sterben sei keine Schande - jeder solle sein Sterben beobachten, um für die eigene Todesstunde Erfahrungen zu sammeln. Wolfgang starb also in aller Öffentlichkeit und ordnete dies auch bewusst an, um den Menschen einen vorbildhaften, gelassenen Tod zu demonstrieren.
Wolfgangs Leichnam wurde nach Regensburg gebracht und im Kloster St. Emmeram bestattet, sein Grab befindet sich heute in der Wolfgangs-Krypta von St. Emmeram.
Frühe Wunderberichte sind Ausdruck seines heilsamen Einflusses auf die Menschen. Im Spätmittelalter wurde Wolfgang zur bedeutenden Heiligengestalt. Zahlreiche Orte wurden nach ihm benannt, auch der Abersee erhielt im Volksmund den Namen nach Wolfgang. Die Kirche in St. Wolfgang war um 1500 eine der beliebtesten Wallfahrtsstätten. Das Bild von Wolfgang wurde zum Schutz des Viehs an Stalltüren angebracht. Im 16. Jahrhundert wurde in Regensburg Geld nach Wolfgang benannt: der Gulden trug sein Bild.
Kanonisation: Wolfgang wurde 1052 von Papst Leo IX. heilig gesprochen.
Attribute: Bischofsstab, Kirchenmodell, Wolf, Beil, Teufel
Patron von Bayern und Regensburg; der Hirten, Schiffer, Holzarbeiter, Köhler, Zimmerleute, Bildhauer, unschuldig Gefangenen; des Viehs; bei Schlaganfällen; gegen Gicht, Lähmung, Fußleiden, Ruhr, Hauterkrankungen, Hautentzündungen ("Wolf"), Blutfluss, Schlaganfall, Augenkrankheiten und Unfruchtbarkeit, Missgeburten
Bauernregeln: "An St. Wolfgang Regen / verspricht ein Jahr voll Segen."
"Am Wolfgangregen / ist viel gelegen."

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