Sie sind hier: Startseite » Heiligen Figuren-Männer » N

Hl. Norbert

Hl.Norbert mit Buch ,Kelch und Hostie

 

 
St


Color

Hl. Ambrosius mit Bienenkorb 18683-Do
Hl. Ambrosius mit Bienenkorb 18683-Do Holzfigur Hl. Ambrosius

Abb. 3 Brauntöne gebeizt

Ökumenischen Heiligenlexikon!



Geschichte
Norbert von Xanten

Gedenktag katholisch: 6. Juni
nicht gebotener Gedenktag
Regionalkalender deutsches Sprachgebiet
Diözesankalender Paderborn
Übertragung der Gebeine: 24. April





Gedenktag evangelisch: 6. JuniName bedeutet: glänzende Kraft (german. - althochdt.)
oder: Glanz aus dem Norden (althochdt.)Erzbischof von Magdeburg, Ordensgründer

* um 1080/1082 in Gennep in den Niederlanden
† 6. Juni 1134 in Magdeburg in Sachsen-AnhaltFresko, 14. Jahrhundert, in der Kirche San Severo in Orvieto

Norbert, aus altem Adel stammend, wurde von seinen Eltern für den geistlichen Stand bestimmt; eine weltliche Karriere innerhalb seiner Familie war ihm verbaut, denn er hatte einen älteren Bruder. Norbert wurde in Xanten Subdiakon im Dienst des Erzbischofs von Köln, eine Stellung, die ihn einerseits in den geistlichen Stand erhob und ihm entsprechende finanzielle Einkünfte zusicherte, andererseits so niedrig angesiedelt war, dass er ein weltliches Leben führen konnte. Als Berater von Heinrich V. zog er mit nach Rom, als der Papst Paschalis II. gefangen nahm, um so seine Kaiserkrönung zu erzwingen. Möglicherweise lag in seinen Erfahrungen dort eine Wurzel für seinen späteren Sinneswandel. Seine ihm vom Kaiser als Belohnung für seine Treue angebotene Ernennung zum Bischof von Cambrai lehnt er ab, er sei reich genug und brauche das Geld nicht.
Skulptur: Noberts Bekehrung, nachdem er vom Pferd gefallen war, am Fuß der Kanzel der Rumbold-Kathedrale in Mechelen
Um 1115 erfolgte wohl seine eigentliche Umkehr; ein Blitz war unmittelbar neben ihm eingeschlagen. Er gab daraufhin seine Stellungen bei Erzbischof Friedrich I. von Köln und bei Kaiser Heinrich V. auf, verzichtete auf Pfründe und Vermögen, das er Armen überließ, ließ sich zum Priester weihen, ging nach Siegburg ins Kloster und zog als Bußprediger durch Flandern und den Hennegau. 1118 ging er nach St. Gilles in Südfrankreich, wo Papst Gelasius II. residierte, und ließ sich von ihm mit dem Auftrag zur Mission ausstatten.
Josef Max: Norbert (Mitte), Wenzeslaus (links) und Sigismund von Burgund (rechts), Statuen auf der Karlsbrücke in Prag, 1853
Nach schwerer Erkrankung setzte er seine Missionstätigkeit zusammen mit seinem Freund Hugo von Fosses fort. Der Bischof von Laon hätte ihn gern als Reformer in seinem Bistum gehabt, doch den Klerikern dort war Norbert zu streng, sie schickten ihn weg. Statt dessen bot der Bischof ihm einige Orte an, wo er ein eigenes Kloster gründen könnte. In einer Traumvision zeigte Maria Norbert eine Wiese mit einer verfallenen Kapelle: "Pratum demonstratum" - davon leitet sich nun der Name Prémontré ab; dort gründete er mit 13 Gefährten ein Kloster, aus dem 1120/21 der Prämonstratenserorden nach der Regel der Augustiner als Reformorden der Augustiner-Chorherren wurde, der 1126 von Papst Honorius II. bestätigt wurde.
1124 bekämpfte er die schwärmerischen Anhänger des Tanchelm, 1128 wurde Norbert zum Erzbischof von Magdeburg berufen, die Leitung des Ordens gab er an Hugo ab. In Magdeburg hatte er ähnliche Widerstände wie in Laon zu überwinden. Sein strenger Eifer und seine gewissenhafte Amtsführung stießen auf Widerstand, nur mühsam konnte er einen Aufstand gegen sich überleben. Seine beharrliche Geduld führte aber letztlich zu einer inneren Erneuerung in seiner Diözese. Er wandelte 1129 das bereits bestehende Stift "Unser Lieben Frauen" in Magdeburg in ein Prämonstratenserkloster um, das Kloster wurde Ausgangspunkt des Wirkens der Prämonstratenser im Osten und ihrer Mission unter den Wenden und Slawen, es bereitete damit die Besiedelung der Länder östlich von Elbe und Oder durch deutsche Siedler vor.
Augustinus überreicht Norbert (rechts) die Regeln des Augustinerordens. Aus der "Vita St. Norberti", 12. Jahrhundert
Erzählt wird, dass Norbert bei der Messe eine giftige Spinne in den Kelch fiel. Er aber trank im Vertrauen auf die heilige Kommunion, die Spinne kam ihm zur Nase wieder heraus.
Als Erzkanzler des Reiches für Italien unternahm Norbert 1132/1133 mit König Lothar einen Romzug, von dem er, mit Malaria infiziert, geschwächt nach Magdeburg zurückkehrte; bald nach seiner Heimkehr erlag er der Krankheit. Beigesetzt wurde er in der Magdeburger Ordenskirche, 1627 wurden seine Gebeine - um sie vor der Vernichtung im Dreißigjährigen Krieg zu retten - in die Prämonstratenserabtei Strahov bei Prag überführt.

Kanonisation: Norbert wurde 1582 durch Papst Gregor XIII. heilig gesprochen

Attribute: Monstranz, Buch, Kreuz mit 2 Querbalken ,Kelch,Hostie

Patron von Böhmen; für eine glückliche Entbindung
Die englischsprachige offzielle Homepage der Prämonstratenser bietet vielfältige Informationen, u.a. in Latein und Englisch die Vita von Norbert aus dem 12. Jahrhundert.










Diese Figur ist erhältlich als:

Hl.Albert der Große mit Feder und Tinte
Hl. Adolf mit Buch
Hl. Albin mit Buch
Hl. Anselm mit Buch und Schiff
Hl. Augustinus mit brennenden Herzen
Hl. Blasius mit Buch und Kerze
Hl.Bonifatius mit Axt



Geringfügige Farbabweichungen sind durch die Handbemalung möglich
Bemalung-Oberflächen Sockel mit Wunschgravur machen Ihre Figur zu einen persönlichen Geschenk
Versandkosten Am Tag des Versandes erhalten Sie Ihre Paketnummer per Email
Deutschland innerhalb von 2 - 7 Tagen, bei Auslandslieferungen innerhalb von 5 - 9 Tagen nach Auftragsbestätigung (bei vereinbarter Vorauszahlung am Tag nach Ihrer Zahlungsanweisung). Beachten Sie, dass an Sonn- und Feiertagen keine Zustellung erfolgt.