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Hl. Norbert mit Kelch und Hostie

 

 
St


mit Kelch und Hostie

Ökumenischen Heiligenlexikon!


Norbert von Xanten (von Prémontré)

Gedenktag katholisch: 6. Juni
nicht gebotener Gedenktag
Regionalkalender deutsches Sprachgebiet
Diözesankalender Paderborn
Übertragung der Gebeine: 24. April




Der hl. Norbert
Figur im Kreuzgangsbereich der Abteikirche Sayn
Pfingstmontag, 04.06.2001:
Pfarrer Madauß weiht nach dem Hochamt die neue Figur des Heiligen Norbert ein. Sie hat ihren Platz gefunden im Bereich des ehemaligen Kreuzganges der Abtei Sayn auf dem Mittelplatz (auf einer Säule auf dem Fundament des Taufsteines).
Die Figur wurde privat gestiftet von Antonius Nett, er hat anlässlich seines 75. Geburtstages anstelle von Geschenken um Geld gebeten. Hiervon wurde die Figur bezahlt und auch die Pflanzen, die die Anlage so verschönern.
Die Figur besteht aus „Steinholz“ und wurde von Pfarrer Madauß in Kevelaer in Auftrag gegeben.
Zum Leben des hl. Norbert:
Geburt: 1080 in der Stadt Xanten, er stammt aus reichem und vornehmen Geschlecht
1102: Er lebt am Hofe des Erzbischof Friedrich von Köln und 11103 in der Umgebung des Kaisers Heinrich IV., ließ sich zum Subdiakon weihen, lehnte aber höhere Weihen ab, genoss das Leben und die Annehmlichkeiten
Eines Tages ritt er nach Freten in Westfalen (zu einer lustigen Gesellschaft). Er geriet in einen heftigen Sturm und in ein Unwetter. Ein Blitz schlägt vor im ein, das Pferd wirft ihn ab. Er ruft aus „Herr, was willst, daß ich tue?“. Eine innere Stimme antwortet ihm „Weiche vom Bösen und tue das Gute, suche den Frieden und wende dahin all’ Dein Trachten“. Er ritt nach Xanten zurück und führte fortan ein stilles einsames Leben. Er trug ein Bussgewand und ernährte sich nur von Brot und Wasser.
Er erwählte den Abt des Klosters St. Siegbert bei Köln zu seinem geistlichen Führer und nahm bei diesem Unterricht in geistlichen Lehren.

Nach zwei Jahren erhielt er von Erzbischof Friedrich von Köln die Priesterweihe. In der Stiftskirche zu Xanten las er seine erste Messe. In seinen Predigten rügte er auch die Missbräuche und Unordnungen im Kirchenalltag. Seinen geistlichen Brüdern mißfiel dies selbstverständlich und sie beschwerten sich beim päpstlichen Legaten. Auf der Synode zu Fritzlar im Jahr 1118 verteidigte sich Norbert.

Er suchte daraufhin ein neues Feld der Betätigung, legte sein Amt nieder und verkaufte den Besitz seines Vaters zum Wohle der Armen, behielt nichts außer dem Ornat zur Abhaltung einer heiligen Messe, zehn Silbermark und einem Esel.
Er reiste nach St. Gilles in Languedoc. Er legte ein Sündenbekenntnis ab und erhielt die Genehmigung das Evangelium an allen Orten zu predigen, wo er wolle und könne.
Mitten im Winter ging er barfuß, oft bis an die Knie im Schnee durch Frankreich, nur mit einem Mantel bekleidet. Er versammelte drei Schüler um sich, diese starben aber später. Der Kaplan seines ehemaligen Freundes Bischof Burkard von Cambrai, bat darum, Schüler von Norbert werden zu dürfen.
Seine Predigten waren viel besucht, er schlichtete Streidende, brachte Frieden.
Er fand einen neuen Platz im Wald von Coucy, wo eine halb verfallene Kapelle stand „Hier ist der Ort, den uns der Herr erwählt hat, hier wird ein Volk von Ordensgeistlichen sein Heil finden!“
Bischof Bartholomäus kaufte das Land und stiftete hier ein Kloster, Norbert versammelte hier seine Schüler die Zahl stiegt stetig an.
Am Weihnachtsfest 1121 legten die vierzig Personen das Gelübde ab, den Präsmonstatenser-Orden zu gründen, er dehnte sich später über die ganze Welt aus.
Die Schüler mussten strenges Fasten beherrschen, beharrliches Stillschweigen und in Armut leben. Seine Maxime: Reinigkeit, äußeren Anstand bei allen gottesdienstlichen Verrichtungen, Vermeidung aller Exesse und Streitigkeiten, Gastlichkeit, Plege der Armen. Sie tragen weiße Gewänder.

1126 kam Norbert nach Speyer und heiratete Mathildis, die Nichte des Bischofs von Regensburg. Nur mit Widerwillen und aus Bescheidenheit nahm er nach einem ausdrücklichen Befehl des päpstlichen Legaten Gerhard die Würde des Erzbischofs an. Weiterhin aber trug er nur dürftige Kleidung und ging auch weiterhin immer barfuß.
Er starb am 6.Juni 1134. Im Jahre 1582 wurde er von Papst Gregor XIII. Heilig gesprochen.

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