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Hl. Martin auf Pferd

 

 
St


Coloriert

Ökumenischen Heiligenlexikon!

. Martin
Bischof, 11.November
geboren: um 316 in Sabaria
gestorben: 8.November 397 in Candes bei Tours, Frankreich
Patron der Soldaten, Reiter
Martin wurde 316 in Sabaria in Pannonien (heute Szombathely, Ungarn) als Sohn eines röm. Tribunen aus Pavia geboren. Er wurde in Pavia erzogen und trat mit 15 Jahren in die röm. Armee ein, wo er Gallien unter der Garde von Kaiser Constantinus II. (324-361) diente. In diesen Jahren spielte die berühmte Szene seiner Wohltätigkeit, als er am Stadttor von Armenien seinen Soldatenmantel mit einem frierenden Bettler teilte. Er ließ sich mit 18 Jahren taufen und verließ ein Jahr später die Armee. Er wurde Schüler des Bischof Hilarius von Poitiers und ging dann in seine Heimat, um seine Eltern zu bekehren. Die Arianer leisteten aber großen Widerstand. Daher zog er sich als Einsiedler auf die Insel Gallinaria bei Genua zurück. Um 360 ging er wieder nach Poitiers und traf dort Hilarius, der gerade aus dem Exil zurückgekehrt war. 361 gründete er in Liguge eine Einsiedlerzelle, die sich bald zum ersten Cönobiterkloster des Abendlandes entwickelte. 371 wurde er vom Volk zum Bichof von Tours ausgerufen. In der Nähe von Tours gründete er um 375 das Kloster Marmoutiers, eine Schule für künftige Missionare und Bischöfe, wohin er sich gern immer wieder zurückzog. Er widmete sich der Missionierung der noch weitgehend heidnischen ländlichen Gebiete Galliens. Er predigte auch in Paris, wo er einen Leprakranken heilte. Martin setzte sich sehr für Priscillianus ein. Priscillianus war Begründer und Wortführer einer religiös-aszetischen Bewegung, die überall heftigste Emotionen für und gegen ihn wach rief. Bischof Martin konnte seine Hinrichtung in Trier 385 nicht verhindern. Vielmehr zog er sich durch seine Berühmtheit als Wundertäter, seine aszetische Strenge und seinen unerbittlichen Gerechtigkeitssinn gegenüber Priscillianus und seine Anhänger, wachsende Feindschaft zu, sogar unter seinem eigenen Klerus. Martin starb auf einer Seelsorgsreise zu Candes am 8.11.397. Zu seinem Begräbnis in Tours strömten riesige Menschenmengen zusammen.


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