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Hl. Korbinian mit Bär

 

 
St


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Geschichte

Korbinian (Corbinian) von Freising

Gedenktag katholisch: 8. September
nicht gebotener Gedenktag in Bozen-Brixen: 9. September
Hochfest in München-Freising: 20. November

Gedenktag evangelisch: 8. SeptemberGedenktag orthodox: 20. NovemberName bedeutet: berühmter Walter (althochdt.)erster Bischof von Freising

* um 680 in Melun bei Chartres in Frankreich
† 8. September um 725 in Freising in BayernJan Polack: Tod des Korbinian, 1484 / 85, Alte Pinakothek in München

Korbinians Vater starb kurz nach der Geburt des Sohnes. Korbinian baute sich im Alter von 22 Jahren neben seinem Elternhaus eine Zelle, um als Einsiedler zu leben. Als ihn immer mehr Ratsuchende bedrängten, pilgerte er um 710 nach Rom zu Papst Konstantin I., der ihn zum Bischof weihte und mit Missionsarbeit beauftragte. Wie Kilian wurde er vom Bayernherzog Theodo bei der Missionierung unterstützt; er arbeitete in der Schweiz, in Bayern, im damals bayrischen Norditalien. Bei der Alpenüberquerung zu einem zweiten Besuch in Rom überfiel ihn, so wird überliefert, ein Bär und tötete sein Maultier, woraufhin dieser Bär Korbinians Gepäck nach Rom tragen musste.
In Rom erteilt der Papst Korbinian die Erlaubnis, ein Kloster zu gründen und von dort aus zu wirken. Zunächst ließ Korbinian sich in Kains bei Meran in Südtirol nieder, wurde aber von Theodos Sohn Grimoald nach Bayern zurückgerufen. Bonifatius hatte im Auftrag von Papst Gregor III. ein Bistum vorbereitet und ihm eine rechtliche Struktur gegeben, das nun um 720 mit Korbinian an der Spitze errichtet wurde. In Freising errichtete er eine Kirche zu Ehren von Stephanus - Vorläufer der heutigen Abtei Weihenstephan.

Korbinian warf seinem Förderer Grimoald seine Ehe mit Plektrudis, der Witwe seines Bruder, vor; der trennte sich von seiner Frau, die aber plante ein Attentat gegen den Bischof, der in sein Kloster nach Kains floh. Grimoals Nachfolger im Amt des Herzogs, Hugibert, holte später Korbinian zurück, der vom Volk begeistert begrüßt wurde, doch er starb bald darauf.

Korbinians Leichnam wurde in Kains bestattet, am 20. November 765 aber wieder nach Freising zurück gebracht. Der Dom von Freising ist neben Maria Korbinian geweiht und beherbergt seine Reliquien in einem wertvollen Schrein.
1942, aus der Kriegsnot geboren, unternahmen vier junge Frauen eine Wallfahrt nach Freising; nach dem Krieg nahm die Jugendkorbinians-Wallfahrt einen rasanten Aufschwung.

Attribute: mit Gepäck beladener Bär

Geringfügige Farbabweichungen sind durch die Handbemalung möglich
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