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Hl. Anna Selbdritt

Holzgeschnitzt

 

 
St


Abb. color

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Ökumenisches Heiligenlexikon

Gedenktag katholisch: 26. Juli
gebotener Gedenktag
Fest in Kanada
in Rouen: 30. Januar (Überführung der Gebeine)
Gedenktag anglikanisch: 26. Juli
Gedenktag orthodox: 9. September
Tag der Entschlafung: 25. Juli
Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter: 9. Dezember
Gedenktag armenisch: 25. Juli
9. September
liturgische Feier am 2. Dienstag nach dem Assumptionssonntag
Gedenktag koptisch: 7. November
25. Juli, 4. September
Name bedeutet: die Begnadete (hebr.)
Mutter der Gottesmutter Maria
† vor 1 (?) in Israel

Albrecht Dürer: Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind - diese verbreitete Form der Darstellung nennt sich auch Anna selbdritt; 1519, Metropolitan Museum of Art in New York
Anna und Joachim waren nach apokryphen Evangelien des 2. bis 6. Jahrhunderts - erstmals im Protoevangelium des Jakobus um 150 - die Eltern der Maria und somit die Großeltern von Jesus. Die legendäre Lebensgeschichte ist dem alttestamentlichen Vorbild von == Hanna und ihrem Sohn Samuel (1. Samuel 1 - 2) nachgezeichnet: erst nach zwanzigjähriger kinderlose Ehe gebar Anna die Maria. Nach der Legenda Aurea hatte die betagte Anna nach Joachims Tod noch zwei weitere Ehemänner, deren Namen mit Kleophas und Salomas überliefert werden; daraus entstand die Überlieferung von der Heiligen Sippe.



Griechisches Mosaik in der Kirche Nea Moni auf Chios in Griechenland, 11. Jahrhundert
Anna und Joachim wurden mit reicher Ausgestaltung in den Legenden schon in frühchristlicher Zeit dargestellt, seit dem 6. Jahrhundert wird Anna als Marias Mutter verehrt. Der Anna-Kult erreichte in Europa im späten Mittelalter seinen Höhepunkt, als 1481 Papst Sixtus IV. den Gedenktag der Anna in den römischen Kalender aufnahm; 1584 bestimmte Papst Gregor XIII. ihren Festtag. Seit 1500 liegt das angebliche Haupt von von Anna in Düren, weitere Reliquien liegen in Wien und anderen Städten. Wallfahrten gab es in Annaberg in Niederösterreich, insgesamt in fast 100 größeren und kleineren Orten im deutschen Sprachgebiet; dazu in Nantes und Sainte-Anne-d'Auray in Frankreich; auch in Kanada ist die Verehrung von Anna weit verbreitet und beliebt. Der Annaberg in Sachsen bei Annaberg und der Annaberg in Schlesien - beim heutigen Góra Świętej Anny - sind auch heute noch Zentren des Annakultes.

Tilman Riemenschneider: Anna mit ihren drei Ehemännern, um 1510, im Bode-Museum, Staatliche Museen in Berlin
Anna ist Schutzpatronin gegen Gewitter. Um den Annatag herum beginnen die sommerlichen Hundstage, die bis in den August hinein andauern; diese Jahreszeit wird durch den Aufgang des Hundssterns, des Sirius im Sternbild des großen Hundes bestimmt und zeichnet sich durch große Hitze und die damit einhergehenden Gewitter aus. Selbst Martin Luther soll erklärt haben: Sankt Anna war mein Abgott und rief die Heilige auf seiner Wanderung bei Stotternheim zum Schutz vor Blitz und Donner an.

Patronin von Florenz, Innsbruck, Neapel, der Bretagne; der Mütter und der Ehe, der Hausfrauen, Hausangestellten, Ammen, Witwen, Armen, Arbeiterinnen, Bergleute, Weber, Schneider, Strumpfwirker, Spitzenklöppler, Knechte, Müller, Krämer, Schiffer, Seiler, Tischler, Drechsler, Goldschmiede; der Bergwerke; für eine glückliche Heirat, für Kindersegen und glückliche Geburt, für Wiederauffinden verlorener Sachen und Regen; gegen Gicht, Fieber, Kopf-, Brust- und Bauchschmerzen, Gewitter
Giotto di Bondone: Szenen aus dem Leben des Joachim, 1304 - 1306, Fresko in der Cappella Scrovegni in Padua

Bauernregeln: Wenn am Annatag die Ameisen aufwerfen, so soll ein strenger Winter folgen.
St. Anna klar und rein / wird bald das Korn geborgen sein.
Anna warm und trocken, / macht den Bauer frohlocken.
Um St. Ann / fangen die kühlen Morgen an.
Ist St. Anna erst vorbei / kommt der Morgen kühl herbei.



Alle Original - Texte zu Heiligenfiguren stammen aus dem Ökunomischen Heiligenlexikon!


http://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Anna.htm

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