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Osterlamm mit sieben Siegel

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Das Osterlamm ist im Christentum ein Symbol für den auferstandenen Jesus Christus.
Das Buch mit sieben Siegeln aus Holz ist ein Begriff aus der Bibel, welcher der Offenbarung des Johannes entstammt.
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Osterlamm

Das Osterlamm ist im Christentum ein Symbol für den auferstandenen Jesus Christus.
Das Symbol wurzelt zum einen in der jüdischen Kultur, in der zum Gedenken an den Auszug aus Ägypten (Exodus 12,5) im Zuge des Passah-Festes ein Lamm geschlachtet, zubereitet und verspeist wird. Schon beim Propheten Jesaja (53,7) wird das Lamm dann zum Symbol für den erwarteten Messias in der Gestalt des "leidenden Gottesknecht".

Zum anderen geht es zurück auf den Hinweis von Johannes dem Täufer, dass Jesus der von ihm angekündigte Messias sei: "Seht das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt." (Johannes 1,29).

Petrus (1 Petrus 1,19) und Paulus (vgl. 1 Korinther 5,7) sehen in Jesus das wahre Passah- bzw. Osterlamm. Auch in der Offenbarung des Johannes erscheint das Lamm am Ende der Zeit und öffnet die Schriftrolle mit den sieben Siegeln (Offenbarung des Johannes, Kapitel 5-7).

Nur das Lamm ist würdig, "das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen, denn du wurdest geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erworben ..... Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lob." (Offenbarung 5,9) Und im gleichen biblischen Buch wird auf die "Hochzeit des Lammes" verwiesen, die am Ende der Zeiten stattfinden wird, wenn Christus die erlöste Menschheit als seine "glückliche Braut" zu Gott heimführt (vgl. Offenbarung 19,9).

So wie das Lamm traditionell als Zeichen des Lebens und der Unschuld verstanden wird und sein weißes Fellgewand die innere Reinheit und Frömmigkeit symbolisiert, verweist das Osterlamm darauf, dass Jesus Christus dem christlichen Glauben gemäß unschuldig für die Menschen gestorben ist und sie durch seine Auferstehung zu neuem Leben in Fülle, zum Ewigen Leben erweckt hat.


Im christlichen Brauchtum führte dies zum Backen von Osterlämmern, die mit der Siegesfahne der Aufstehung versehen wird und in der Osterfeier zur Speisenweihe gebracht und dann neben anderen Speisen in den Familien zum Osterfrühstück gehören.

Das Buch mit sieben Siegeln

Das Buch mit sieben Siegeln oder auch die Buchrolle mit den sieben Siegeln ist ein Begriff aus der Bibel, welcher der Offenbarung des Johannes entstammt, Kapitel 5, Vers 1. Dort heißt es: Und ich sah auf der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, eine Buchrolle; sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln versiegelt. Dem Bericht in den folgenden Bibelversen nach ist das Lamm, das symbolisch für das Opfer Jesu Christi steht, ermächtigt, die Siegel zu brechen.
Das Lamm öffnet nach und nach die „Sieben Siegel“. Beim Öffnen der ersten vier Siegel werden die vier apokalyptischen Reiter auf die Erde losgelassen. Mit dem Öffnen jedes dieser Siegel geht das Sprechen eines von vier Tieren, welche den 24 Ältesten beiwohnen, einher. Das fünfte Siegel lässt unter dem Altar die Seelen derer sichtbar werden, die den Märtyrertod gestorben sind. Diese verlangen Vergeltung für ihre Tode. Das sechste Siegel lässt die Erde beben, die Sonne färbt sich schwarz, der Mond wird wie Blut und die Sterne fallen auf die Erde. Das sechste Siegel wird oft bereits als Zeichen des Weltuntergangs gedeutet, aber auch als Zeichen für die Errettung der vor Gott Gerechten. Das siebte Siegel ist schließlich das definitive Ende der bisherigen Welt. Sie wird durch sieben Engel mit Posaunen und einem achten mit dem Rauchfass verheert.
Die Redewendung „Das ist für mich wie ein Buch mit sieben Siegeln“ sagt im übertragenen Sinne aus, dass eine Thematik sehr schwer zugänglich oder schwer verständlich ist.
Der österreichische Komponist Franz Schmidt vertonte 1936 „Das Buch mit sieben Siegeln“ als Oratorium. Das von den Wiener Symphonikern unter Oswald Kabasta im Juni 1938 uraufgeführte Werk gilt als eines der großartigsten Oratorien der Spätromantik.